IWF: 60 Prozent aller vergebenen Kredite benötigen die EU
Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist zurzeit fleissig am Geld verteilen. Dies vor allem wegen den sehr schlechten Staatsfinanzen einiger EU-Länder. So fliessen derzeit mehr als 60 Prozent der gesprochenen Kredite oder Kreditzusagen des IWF an die EU. Addiert man die Kredite des IWF an die EU-Krisenländer, macht dies einen stolzen Betrag von 92.4 Milliarden Euro aus. Dies geht aus einem Bericht der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ hervor. Polen erhält einen flexiblen Kredit in der Höhe von 21 Milliarden Franken. Bislang hat das Land diesen Betrag aber nicht beansprucht. Erst vor kurzer Zeit sprach der Internationale Währungsfonds einen Kredit in der Höhe von 26 Milliarden Euro für das bankrottgefährdete Portugal zu.
Nach Angaben der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ hält Mexico mit 50 Milliarden Euro die grösste IWF-Zusage. Auf Platz zwei bis fünf und auf dem siebten Rang finden sich die EU-Staaten Griechenland, Portugal, Irland, Polen und Rumänien.
Quelle: swissinfo.ch
Schlagwörter: Grosskredite, IWF, Staatskredit

